Senioren-Union begrüßt Empfehlungen der Rentenkommission

Die Senioren-Union Deutschlands begrüßt die Vorschläge der Rentenkommission ausdrücklich. Die Empfehlungen weisen den richtigen Weg zu einer verlässlichen und generationengerechten Alterssicherung. In vielen zentralen Punkten greifen sie Forderungen auf, die die Senioren-Union bereits in rentenpolitischen Beschlüssen der Vorjahre erhoben hat.

Besonders befürwortet die Senioren-Union die Empfehlung der Kommission, das Prinzip der Lebensleistung zu stärken. Wer über viele Jahre Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt hat, soll im Alter spürbar mehr zur Verfügung haben als jemand, der keine oder nur geringe Beiträge geleistet hat.

Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union Deutschlands, Hubert Hüppe, erklärt:

„Es ist gut, dass die Kommission deutlich macht: Lebensleistung muss sich auszahlen. Das stärkt das Vertrauen in die gesetzliche Rentenversicherung. Insgesamt sind die Empfehlungen der Kommission eine gute Grundlage für die weitere Gesetzgebung. Jetzt kommt es entscheidend darauf an, dass Bundesregierung und Koalitionsfraktionen die Vorschläge ohne Zögern und möglichst ohne Ausnahmen zügig aufgreifen und umgehend umsetzen.“

Die Senioren-Union sieht sich auch in weiteren wichtigen Reformvorschlägen bestätigt. Dazu gehören die stärkere Berücksichtigung der Generationengerechtigkeit, die schrittweise moderate Anpassung des Renteneintrittsalters an die steigende Lebenserwartung, der Ausbau kapitalgedeckter Elemente der Altersvorsorge sowie mehr Transparenz bei der Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung und der sogenannten versicherungsfremden Leistungen.

Hüppe: „Wir sehen uns da weitgehend einig mit der Jungen Union und unterstützen insbesondere die vorgeschlagene Verringerung von Beamtenstellen und die Empfehlung, für künftige Pensionsverpflichtungen ausreichende Rücklagen zu bilden.“

Die Senioren-Union dankt den Mitgliedern der Kommission für die geleistete Arbeit und wird sich weiterhin konstruktiv in die Beratungen innerhalb der CDU und der CDU/CSU-Bundestagsfraktion einbringen. Ziel bleibt eine Rentenpolitik, die verlässlich ist, Lebensleistung anerkennt und zugleich den nachfolgenden Generationen dauerhaft tragfähige Perspektiven sichert.